Unser MINT-TEAM

Frau Regiert (Mathematik, Physik, Technik für Kinder, Wissenswerkstatt Passau)
Herr Wasmeier (Chemie, Biologie, Jugend forscht, Schüler experimentieren )
Herr Kaiser (Deutsch, Geschichte, Schüler experimentieren, Sanitätsdienst)
Frau Feigl-Fox ( Haushalt und Ernährung, Jugend forscht, Schüler experimentieren)
Frau Schedel (Mathematik, Informationstechnologie, Robotik, Technik)
Frau Voggenreiter (Informationstechnologie)

 


Wir gratulieren unseren Jungforscherinnen mit Herrn Wasmeier zu ihren großen Erfolgen beim Wettbewerb  "Jugend forscht/Schüler experimentieren 2017" in der Universität Passau.


Vilshofener Anzeiger vom 15.03.2017, von Helmuth Rücker

Jugend forscht: Die Neustifter Realschülerinnen machen sich

Der Erfolg vom Vorjahr konnte wiederholt werden: Ein 1. Platz beim Regionalwettbewerb "Schüler experimentieren – Jugend forscht"

Neustift. Die Anfänge waren bescheiden, als die Columba-Neef-Realschule vor fünf Jahren in den Wettbewerb "Schüler experimentieren – Jugend forscht" einstieg. Inzwischen ist dieses Wahlfach an der katholischen Mädchen-Realschule fest etabliert. Die Mädchen interessieren sich für wissenschaftliche Aufgaben.

Erster Lohn für das Engagement der Lehrer, die ihre Schülerinnen fürs Experimentieren und Forschen begeistern können, war im vorigen Jahr ein Sieg beim Regionalwettbewerb von "Schüler experimentieren". Zudem erhielt man einen Schulpreis, was dem Hauptverantwortlichen für den Wettbewerb, Franz Wasmeier, sehr freute.
 
In diesem Jahr gelang es erstmals, beim Wettbewerb "Jugend forscht" für Schüler und Schülerinnen ab 15 Jahren einen ersten Preis zu erzielen. Sophie Hindinger, Luisa Biereder und Norah Treipl konnten in einer Versuchsreihe, die sie an der Hochschule in Deggendorf durchführen durften, nachweisen, dass die durch Menschen verursachte Einengungen von Flussbetten der letzten 200 Jahre zu einem negativen Wasserabfluss führen und dadurch gefährliches Hochwasser erzeugen. Die drei erreichten damit die nächste Stufe des Wettbewerbs und werden sich demnächst in Dingolfing der Jury stellen.
Ebenfalls ein Dreier-Team (mit Emilie Gruber, Karolin Schosser und Lisa Feilmeier) untersuchte, ob die Pflanzen in der Landwirtschaft besser wachsen, wenn sie stärker gedüngt werden. In drei Eimer wurden Düngervarianten – Nulldüngung, Normaldüngung und Überdüngung – verwendet. Kresse, Winterweizen und Ackerbohnen wurden in schwarze Eimer ausgesät. Die Mädchen fanden heraus, dass eine Überdüngung in allen drei Kulturarten das Wachstum der Pflanzen hemmte. Wurde gar nicht gedüngt, wuchsen die Pflanzen erst ab dem Jugendstadium langsamer.
 
Katharina Meier und Marie Binder befassten sich mit WLAN. Sie probierten zwei Standards aus und fanden heraus, dass der höhere und schnellere WLAN-Standard zwar Vorteile in der Geschwindigkeit der Datenübertragung bietet, jedoch weniger Reichweite und Durchdringung aufweist als der alte langsamere WLAN-Standard.
Das Trio Milena Asam, Emma Seider und Lisa Eckl bauten einen Sterling-Motor, bei dem es gelang, Spiritus durch das Stirling Prinzip in mechanische Energie umzuwandeln. Mit einem größeren Stirling Motor wurde geprüft, wie effektiv der Energieumsatz hinsichtlich zugeführter Energiemenge und abgegebener mechanischer Ernegiemenge ist.
 
Beim Tag der offenen Tür am Freitag, 17. März, von 14.30 Uhr bis 19 Uhr stellen die Mädchen ihre Ergebnisse einem breiten Publikum vor. Die ganze Schule präsentiert sich der interessierten Öffentlichkeit.
 

 

Lust auf Technik? – Columba-Neef-Schülerinnen sagen „Ja“!
Columba-Neef-Realschule als „MINT-freundliche Schule“ rezertifiziert

Das Thema MINT, gemeinsamer Nenner aus den vier Disziplinen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, gewinnt zunehmend an Bedeutung – insbesondere vor dem Hintergrund einer dringend notwendigen Nachwuchssicherung im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Wichtig ist es auch, besonders Mädchen in diesen Bereichen stärker zu fördern.
Die Columba-Neef-Realschule hat diese Herausforderung angenommen und in den vergangenen Jahren mit der Initiative „MINT Zukunft schaffen” wegweisende und zukunftsorientierte Impulse für positive Veränderungen gesetzt. Durch Projekte mit Praxisbezug, durch naturwissenschaftliche Experimente, die Spaß machen, auch durch Unterricht an schulfernen Orten sind die Schülerinnen gezielt und qualifiziert gefördert und ihr Interesse an MINT-Themen geweckt worden. Dafür wurde ein Konzept erarbeitet und der Lohn war vor drei Jahren die Auszeichnung „Mintfreundliche Schule“. Aber es genügte der Columba-Neef-Realschule nicht, dies einmal erreicht zu haben. Das Konzept, Mädchen für Naturwissenschaften und Technik zu begeistern, ist auf Langfristigkeit ausgelegt und so schaffte die Columba-Neef-Realschule nun die Rezertifizierung für weitere drei Jahre.
Thomas Sattelberger, Vorsitzender der BDA/BDI-Initiative „MINT Zukunft schaffen“ sagte bei der Preisverleihung: "MINT-Analphabetismus kann vermieden werden, wenn auch unsere Schulen ins digitale Zeitalter passen. Die MINT-freundlichen Schulen in Bayern stärken diese Kompetenzen der Schüler bzw. Lehrer und damit das Bildungssystem.“ Die Columba-Neef-Realschule bietet neben einem Fächerkanon, der die MINT-Schwerpunktbildung heraushebt, viele Zusatzangebote, der über die Lehrpläne hinausgehen. So werden Projekttage mit MINT-Schwerpunkt angeboten, die in Zusammenarbeit mit Partner aus der Wirtschaft durchgeführt werden. So konnten u. a. die Firmen Micro Epsilon, ZF Passau, Fensterfabrik Niederhofer oder Elektro Emmer als Partnerunternehmen gewonnen werden. Auch die Teilnahme am Wettbewerb „Jugend forscht“ bzw. „Schüler experimentieren“ ist zu einem festen Bestandteil der naturwissenschaftlichen Arbeit geworden, was die erfreulichen Teilnehmerzahlen alljährlich beweisen. Zudem bietet die Schule eine vertiefte und praxisnahe Berufswahlorientierung, die bereits zweimal mit dem Berufswahlsiegel des Landkreises Passau ausgezeichnet worden ist.
Die Schulen werden auf Basis eines anspruchsvollen, standardisierten Kriterienkatalogs bewertet und durchlaufen einen bundesweit einheitlichen Bewerbungsprozess. Dr. Christof Prechtl, Geschäftsführer und Leiter der Abteilung Bildung des bayerischen Metall- und Elektroarbeitgeberverbandes unterstreicht: „Die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. und die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm begrüßen ausdrücklich die Ehrung von Schulen, die einen MINT-Schwerpunkt setzen. Durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlich-technischer Kompetenzen leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung. Das stärkt die Wettbewerbsfähigkeit unseres Industriestandorts.“ Das Konzept der Mädchenrealschule überzeugte die Jury wieder und so durfte die Schulfamilie sich über die abermalige Auszeichnung freuen, die in Freising von den Lehrern aus dem MINT-Team, Karin Regiert und Franz-Xaver Wasmeier sowie der Schülerin Marina Kainz aus den Händen von Herrn Ministerialdirektor Herbert Püls in Empfang genommen wurde.

GLÜCKWUNSCH AN UNSERE ERFOLGREICHEN JUNGFORSCHERINNEN 2016

Die gesamte Schulfamilie gratuliert unseren pfiffigen Jungforscherinnen mit Herrn Wasmeier recht herzlich zum hervorragenden 3. Platz beim 18. Landeswettbewerb „Jugend forscht - Schüler experimentieren” im BMW Werk Dingolfing.


 Wir gratulieren unseren Nachwuchsforscherinnen mit Herrn Wasmeier und  Herrn Kaiser und zu ihren großen Erfolgen beim Wettbewerb  "Jugend forscht/Schüler experimentieren 2016" in der Universität Passau.


Neustifter Realschülerinnen sahnen ab

Von Helmuth Rücker, Vilshofener Anzeiger vom 11.03.2016
Neustift. Klar, gute Schulnoten machen Freude. Aber die gibt es öfter im Jahr. Aber von einem solchen Erfolg wie bei "Jugend forscht – Schüler experimentieren" werden die Schülerinnen der Columba-Neef-Realschule in Neustift länger zehren. Vor fünf Jahren ist die Schule in den Wettbewerb eingestiegen. "Heuer war das beste Jahr", zieht Betreuungslehrer Franz Wasmeier Bilanz. "Wir haben so richtig abgesahnt", sagen die Mädchen.
Die Jury hat nicht nur die Projekte der Mädchen bewertet, sondern auch die Leistung der Schule anerkannt. Sr. Vestina wurde der mit 250 Euro dotierte Schulpreis überreicht. Betreuer Franz Wasmeier erhielt für sein besonderes Engagement einen mit 100 Euro dotierten Sonderpreis. Mit den Geldpreisen der Schülerinnen, die sie untereinander aufteilen, gab es für die Schule 520 Euro plus einiger Sachpreise.
Regionalsieger wurde die Gruppe aus der 6a mit Vanessa Hindinger, Melina Müller und Leodita Kabashi. Sie haben sich gefragt, ob es wirklich stimmt, dass E-Autos lauttlos über die Straßen fahren. Ihre Feststellung: Dem ist nicht immer so. Es kommt auf die Geschwindigkeit an.
Ein kleiner Sonderpreis im Fachgebiet Technik ging an die Gruppe aus der 6 b mit Magdalena Gerleigner, Altina Mulja und Kimete Hasani. Sie planten und konstruierten einen Fischfutterautomaten für das Aquarium. Gelobt wurde von der Jury, dass es gelungen ist, mit möglichst einfacher Mechanik eine maximale Arbeitseinsparung zu erreichen.
Einen dritten Platz im Regionalentscheid erhielt die Gruppe Lea Prosteder, Anna Maria Bauer und Bianca Knödl (ebenfalls 6b) mit dem Thema "Gewinnung von freier, elektrischer Energie". Die freie, erneuerbare Energie, die allgegenwärtig kleinste elektrische Spannungen verursacht, wurde "abgeerntet", um kleinste elektrische Ströme zu erzeugen. Damit können im Alltag Kleinstgeräte betrieben werden.
Einen großen Sonderpreis im Bereich Umwelttechnik erhielten Jana Arenz (8c) und Sophie Hindinger (8b). Ihr Thema: "Alternative Energiespeicherung durch Pumpspeicherwerk und Energieerzeugung per Fallturbine."
Ein kleiner Sonderpreis im Fachgebiet Mathematik ging an Annika Weber und Eva Scheuer, beide aus der 6b. Sie wollten wissen, ob es sich lohnt, das Taschengeld zu sparen, um sich in sieben Jahren ein Auto kaufen zu können.
Teilgenommen hat auch Marina Kainz aus der 8a, die sich mit einem effizienten Umgang mit Trinkwasser im Schulhaus beschäftigte. Es wurde ein Zwischenspeicher konstruiert, der per Schwimmer gesteuert wird und die Toiletten mit Wasser versorgen kann. Die Schule kann so mittelfristig mehrere 1000 Euro einsparen.

Die Regionalsieger ("Wie leise bzw. laut ist ein E-Auto?") nehmen am 18. und 19. April am Landeswettbewerb bei BMW in Dingolfing teil.
Galerie


Drei Jahre Technik für Kinder - Mädchen unter Hochspannung


„Wir sind schon fertig“, schreit Amy und hält bereits eine halbe Stunde vor Kurs-Ende stolz eine selbstgebaute Kojak-Sirene in die Luft, die natürlich sofort ausprobiert wird. Amy hat alles richtig gemacht – die Sirene tut das, was sie soll – sie heult lautstark. Die Elfjährige nimmt am Kurs „Technik für Kinder“ (kurz: TfK) an der Columba-Neef-Realschule Neustift teil. Dualstudent Tobias Heller (19) und Azubi Johannes Zauner (18), beide von Micro-Epsilon, stehen den 15 Schülerinnen als Ansprechpartner bei allen Fragen und Problemen zur Seite und führen mit Witz und Wissen durch die Technikstunden. Obwohl es 14.15 Uhr am Nachmittag ist, haben alle beste Laune und freuen sich auf spannende Experimente. Nach einer kurzen Einweisung durch die beiden Tutoren geht es auch schon los. Es werden Anleitungen gelesen, Draht wird mit der Zange gezwickt und die Mädchen gehen selbstständig und ganz selbstverständlich mit dem Lötkolben um.  Inzwischen läuft TfK an der Neustifter Schule schon im dritten Jahr. Die Bilanz zeigt: TfK ist ein absoluter Erfolg. Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik kommen so spielerisch leicht in die Köpfe der jungen Damen. Viele der Mädchen möchten später gerne eine technische Ausbildung beginnen. Angst etwas nicht zu können oder etwas kaputt zu machen hat keine von ihnen. Physiklehrerin Karin Regiert sieht die Vorteile sowohl im Projekt an sich, als auch darin, dass Micro-Epsilon direkt vor Ort ist: „Die Mädchen wissen dadurch, dass es absolut möglich ist, jederzeit in technische Berufe gehen zu können. Zum Teil waren die Tutoren des Unternehmens selbst bei uns an der Schule. Das hat natürlich Vorbildcharakter. Ein erster Kontakt zu einem eventuellen späteren Ausbildungsplatz wird geknüpft. Außerdem nehmen die motivierten und kompetenten Betreuer den Schülerinnen alle Berührungsängste. Und wenn wir etwas zu besprechen haben, treffen wir auf Unternehmensseite immer auf ein offenes Ohr“. Der Verein TfK-Technik für Kinder e.V. möchte auch in Zukunft den technischen Nachwuchs fördern. Schüler ab der 7. Klasse die einen Basiskurs beim Projekt „SET-Schüler entdecken Technik“ absolviert haben und immer noch nicht genug von Technik bekommen können, haben seit neuestem die Gelegenheit einen Fortgeschrittenenkurs zu belegen. Dort wird an sechs Nachmittagen ein Rennwagen gebaut, der durch Sensoren einer schwarzen Linie folgen kann. Ob Löten oder Zusammenbauen – allein diese Dinge ausprobieren zu dürfen, ist im Alltag kaum möglich. Die Schülerinnen setzen damit bei TfK bereits ihr erstes „Ja“ zur Welt der Technik und sind für später sensibilisiert. Wichtig ist in jedem Fall auch das Erlernen der Teamarbeit, die im Berufsleben überall gefragt ist. Gelötet und gebastelt wird bei den Kursen nämlich immer zu zweit. An sieben Tagen pro Halbjahr findet TfK an der Neustifter Realschule statt. Am Ende bekommt jede Schülerin eine Teilnahme-Urkunde und darf ihre eigenen Werke mit nach Hause nehmen. Wechselblinker oder Sirene eignen sich schließlich perfekt zum Vorzeigen zu Hause.


„Bei uns kam der Lehrer noch mit einem Tablett voll Reagenzgläser ins Klassenzimmer. Wir hatten nicht einmal einen Physiksaal. In unserer Schulzeit war die Ausbildung wenig-technisch, aber in der heutigen Zeit ist sie immens wichtig. Deshalb war ich sofort begeistert davon, unseren Mädchen durch TfK die praktische technische Erfahrung zu vermitteln und dieses Projekt an der Schule einzuführen. Auch in Zukunft werden wir die Kurse an unserer Schule anbieten.“
Schwester Vestina Kitzhofer, Schulleiterin Columba-Neef-Realschule Neustift
 


„Wir sehen es als unsere Aufgabe, zukünftige Fachkräfte für das Unternehmen, aber auch gerade für die Gesellschaft, zu gewinnen. Es ist uns ein großes Anliegen junge Menschen, besonders Mädchen, frühzeitig für technische Berufe zu begeistern. TfK ist hier eine hervorragende Initiative, die den Schülerinnen und Schülern mit Spaß und viel Praxis Technikwissen vermittelt. Auch weiterhin werden wir dieses Projekt und die Aktivitäten in der Region unterstützen.“
Dr. Thomas Wisspeintner, Geschäftsführung Micro-Epsilon Messtechnik GmbH & Co. KG
 



„Es ist wichtig Mädchen und Jungen frühzeitig und nachhaltig mit Technik vertraut zu machen. Mit dem Motto „Begeistern durch Machen“ wollen wir Mädchen und Jungen gleichermaßen für die Welt der Technik begeistern, frühzeitig und nachhaltig. Die Teilnehmer unseres Projektes  sollen spielerisch ihre praktischen Talente entdecken. Dies ist ein wichtiger Stellhebel für die spätere Berufswahl. Gut qualifizierte und motivierte Nachwuchsfachkräfte, die ihre Stärken und Talente kennen, sichern die Zukunft der Unternehmen.“
Dipl.-Ing. (FH) Heinz Iglhaut, Vorstand „TfK-Technik für Kinder e.V.“             

 


Unsere erfolgreichen Teams bei "Jugend forscht/Schüler experimentien 2015" in der Universität Passau
 

Auch heuer beteiligten sich wieder vier Gruppen an diesem Wettbewerb. Das Team Elena Schmidbauer, Erblina Tahirsylay und Emilie Werthschulte nahm im Bereich Arbeitswelt mit ihrer Wischmoppreinigungsmaschine teil. Die drei Mädchen aus der Klasse 6 b schafften damit einen dritten Platz. Einen Sonderpreis für ihre „ intelligente Arbeitsmappe der Zukunft“ erhielten die Schülerinnen Veronika Klimov, Evelyn Beck sowie Dascha Kwint, ebenfalls aus der Klasse 6 b. Die Gruppe mit Jana Arenz, Katharina Fuchs und Isabella Weidmann nahm bereits das zweite Mal an dem Wettbewerb teil. Ihr Thema war heuer: Umweltschonung mit Energiespar-, Halogen- und LED- Lampen im Haushaltstest. Die vierte Gruppe  setzte sich aus Nadine Kross, Tamina Gottal und Phoebe Huber zusammen. Sie beschäftigten sich mit Schalldämmversuchen für einen Gehörschutz. Die Schülerinnen arbeiteten seit September an ihren Projekten und die Präsentation in der Universität Passau war für sie ein erfreuliches Erlebnis. Alle waren sich einig: „Schön, dass wir teilgenommen haben.“

Wir gratulieren unseren Jungforscherinnen recht herzlich!


Unsere Schule wird Partnerschule der Wissenswerkstatt e. V.
Doppelten Grund zur Freude hatte Anfang Februar die Columba-Neef-Realschule Neustift bei Ortenburg,  als sie gleich mit zwei Urkunden für die Schuljahre 2013/14 sowie 2014/15 als Partnerschule der Wissenswerkstatt Passau ausgezeichnet wurde. Zu diesem Anlass kam auch Schulleiterin Sr. Vestina Kitzhofer zusammen mit der für diese Exkursionen verantwortlichen Lehrkraft Karin Regiert nach Passau, um aus den Händen von Ralf Grützner, dem Leiter der Wissenswerkstatt in Passau, die Urkunden entgegen zu nehmen. Seit der Eröffnung der Wissenswerkstatt im Januar 2013 waren über zwanzig Mal Neustifter Realschulklassen zu Gast in Passau, insgesamt können mittlerweile bereits über 300 Schülerinnen der Mädchenrealschule auf die interessanten und kreativen Workshops der Wissenswerkstatt und ihr dabei erworbenes Know-How in Technikfragen stolz sein. Organisiert wurden diese Exkursionen durchwegs von der an der MINT-freundlichen Schule unterrichtenden Mathe- und Physiklehrkraft Karin Regiert, die zusammen mit acht Mädchen schon bei der Eröffnung im Januar 2013 und damit von Anfang an mit experimentierfreudigen Schülerinnen dabei war. Ebenso nahm Regiert mit weiteren 16 Schülerinnen im April 2013 an einer Fernsehaufzeichnung des Bayerischen Rundfunks über die Wissenswerkstatt in Passau teil, die im Juni desselben Jahres ausgestrahlt wurde. Durch schuleigene MINT-Projekte oder auch Schüler experimentieren für Jugend forscht konnten die Mädchen bereits gut vorbereitet auf etliche Fähigkeiten zurückgreifen und waren in ihrem Eifer kaum zu stoppen. Immer wieder – wie auch dieses Jahr – wurde eifrig gebohrt, geschraubt, gefeilt und bei den Experimenten der Robotik auch am Laptop programmiert. Dabei bewiesen die Mädchen, dass Technik nicht nur den Jungen vorbehalten ist. Mit viel Feingefühl und handwerklichem Geschick zeigten sich die Teilnehmerinnen hoch motiviert und es konnte einmal mehr ein effektiver Beitrag zur Berufsvorbereitung für Mädchen von heute geleistet werden.

Unsere MINT-Aktivitäten


Galerie

TfK – Technik für Kinder, Projekt "SET" – Schüler entdecken Technik


An sieben Nachmittagen jeweils im ersten und zweiten Schulhalbjahr können 18 Schülerinnen der 5. Klassen unter Anleitung von zwei Tutoren (Auszubildende der Firma Micro Epsilon, unserem Schulpaten) verschiedene kleinere technische Geräte zusammenbauen und auch mit nach Hause nehmen. Sie werden mit elektrischen Bauteilen wie Widerständen oder Multimeter für einfache Stromkreise vertraut gemacht und dürfen diese Bauteile aber auch selber zusammenlöten. Der siebte Nachmittag ist für viele Schülerinnen der schönste, denn hier dürfen sie alte Computer oder Radios zerlegen, um die elektrischen Bauteile zu finden, die sie an den Nachmittagen vorher kennengelernt haben.


Wissenswerkstatt Passau


Die ZF ermöglicht allen Schülerinnen (Anmeldung erforderlich), sich nachmittags an Kursen zu beteiligen, um selbst einfache technische Geräte zusammenzubauen. Unsere Schule organisiert auch immer wieder (passend zum Unterrichtsstoff) Fahrten in die Wissenswerkstatt, wo die gelernte Theorie vom Unterricht in die Praxis umgesetzt werden kann. Die Schülerinnen arbeiten zum Beispiel mit Holz, Reisnägeln oder Kabeln. Sie verwenden Bohrmaschine, Akkuschrauber, Schraubendreher und Lötkolben, um funktionsfähige elektrische Stromkreise aufzubauen.

Projekt "Technik" in der Ganztagesklasse


Die 5. Klasse hat einmal in der Woche am Nachmittag zwei Stunden zur Verfügung, um das naturwissenschaftliche Arbeiten zu erlernen. Dazu werden die Schülerinnen in Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekommt einen Koffer mit Arbeitsmaterialien, aus dem sie die benötigten Utensilien selbständig anhand einer Anleitung entnehmen dürfen und den Versuch alleine oder mit Hilfestellung durchführen. Im Anschluss an den Versuch wird in der Gruppe gemeinsam ein Versuchsprotokoll erstellt, so dass auch Teamfähigkeit gelernt wird.


Projekt "Jugend forscht" bzw. "Schüler experimentieren"


Unsere Schule hat bereits drei Schuljahre hintereinander erfolgreich an dem Projekt „Jugend forscht“ teilgenommen. Dazu treffen sich die Schülerinnen einmal wöchentlich am Nachmittag, um ihre Ideen auszuprobieren und neue wissenschaftliche Erkenntnisse festzustellen. Für die Teilnahme an „Jugend forscht“ werden ebenfalls Versuchsprotokolle angefertigt.


Robotik mit „Lego Mindstorms“
 

In diesem Schuljahr gibt es Robotik-Unterricht nicht nur als Wahlkurs, sondern ist Teil der Projektstunden der 6. Klasse. Die Jugendlichen haben hier die Möglichkeit, technische Fähigkeiten zu entwickeln und diese durch spielerische Zugänge und Ausprobieren zu erweitern. So erlangen die Schülerinnen Grundkenntnisse in den Bereichen Konstruktion und Programmierung. Beim Entwerfen und Testen mobiler Roboter erfahren sie, dass Technik Spaß macht und erweitern so ihr Verständnis für elementare technologische Probleme.
Die Schülerinnen konstruieren und programmieren Roboter, in Zweier- und Dreiergruppen. So müssen beispielsweise kurze Parcours bewältigt oder Gegenstände von einem zum anderen Ort transportiert werden. Sowohl das Entwickeln und (Um-)Bauen der Roboter als auch die Arbeit am Computer – schließlich sollen die Roboter das machen, was wir wollen – bereitet den Schülern große Freude.

  Besuchen Sie uns in Neustift bei Ortenburg

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